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Einführung

 

Was sind Kombinatorische Auktionen?

Eine Kombinatorische Auktion erlaubt es Bietern, Bündelgebote für Güter- oder Dienstleistungskombinationen abzugeben, bei denen die Bewertung der Pakete von Synergieeffekten zwischen den Gütern oder Diensten abhängt. Zwei Bewertungseffekte sind hier von Interesse:

Subadditivität: Sie besagt, dass Substitutionseffekte zwischen den einzelnen Gütern der Gebotspakete bestehen, welche zu einem geringeren Nutzen des Paketes gegenüber der Summe der Einzelnutzen führt. Daraus resultiert eine entsprechend geringere Zahlungsbereitschaft der Bieter für das Paket. Ein Beispiel hierfür sind T-Shirts. Bekleidungsgeschäfte geben daher mitunter einem Rabatt für das gesamte Paket beim Kauf eines zusätzlichen T-Shirts.


Superadditivität: Sie gibt an, dass die Bewertung eines Güterbündels höher ist als die Einzelbewertung der Güter. Dies resultiert aus Komplementaritäten in der Nutzenfunktion der Bieter. So ist zum Beispiel bei Nachfragern einer Reise meist die Zahlungsbereitschaft für den Erwerb eines einzelnen Flugs, eines Hotelaufenthalts oder einer Abendveranstaltung an einem bestimmten Ort niedriger als für den Erwerb des gesamten Reisepakets.

Durch die Einbeziehung der Synergieffekte in die Gebote ermöglichen die Kombinatorischen Auktionen in Verbindung mit ausgereiften Zuweisungsverfahren des Auktionators eine bessere Allokationsqualität für den Nachfrager und bedingt durch die damit einhergehende erhöhte Zahlungsbereitschaft auch einen höheren Erlös für den Verkäufer.

Die nächsten Seite erläutert, welche Arten Kombinatorischer Auktion unterschieden werden.

 

 

Übersicht Arten Kombinatorischer Auktion
 
Michael Schwind, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Frankfurt